Aufräumen…mit Barbara

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Jedes Jahr um diese Zeit bekomme ich so einen Aufräum-Rappel. Ein neues Jahr hat begonnen, man verbringt viel Zeit in den kuschelig warmen vier Wänden und wird dadurch zwangsläufig mit all dem Pröll konfrontiert, der sich über die Jahre in Schränken und Schubladen, Kisten und Ecken angesammelt hat.

Irgendwann packt mich dann der Ehrgeiz und ich stelle in jeden Raum eine Kiste, einen Wäschekorb oder ähnliches. Dann nehme ich mir so wie ich Zeit habe jeden Raum einzeln vor und schaue mir jeden Schrank mal ganz genau an. Alles wird ausgeräumt und nur die Dinge, die wirklich noch benötigt werden, finden wieder ihren Platz. Alles andere kommt in den Korb.

Wenn ein Raum fertig ist, schaue ich dann in Ruhe den Korb durch und lege noch brauchbare Dinge für den Flohmarkt zurück. Sachen, die nicht mehr so dolle, aber noch ok sind, verschenke ich und defekte Sachen, die wirklich nicht mehr zu reparieren sind, kommen in den Müll. Auch den Kindern bringe ich bei, dass sie sich von Zeit zu Zeit von Spielsachen und Büchern, die sie nicht mehr brauchen, trennen müssen um Platz für Neues zu schaffen.

Einmal im Jahr veranstalte ich zusammen mit Nachbarn dann hier im Stadtteil einen Straßenflohmarkt, bei dem jeder vor seinem Haus einen Stand eröffnen kann. Vor sechs Jahren haben wir das zum ersten Mal gemacht. Es geht dabei nicht so um Profit, sondern eher darum anderen vielleicht noch eine Freude mit Dingen zu machen, die man selber nicht mehr benötigt. Oft tauschen wir auch Dinge untereinander.

Meine Aufräum-Attacken sind allerdings meist nur sehr kurz haltbar. Von einem minimalistischen Lebensstil sind wir meilenweit entfernt. 🙂 Wir haben immer noch viel zu viel Zeugs, da mache ich mir keine Illusionen. Ich meine, wenn alle drei Wäscheständer voll Wäsche hängen, hätte ich immer noch genug Klamotten in den Schränken, um weitere drei Familien damit auszustatten. 😉

Im Moment drehen ja alle so durch weil so eine junge Japanerin bei Netflix Aufräumtipps gibt. Marie Kondo heißt die Dame. Ich habe mir die erste Folge der Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ mal angeschaut weil ich dachte, vielleicht hat sie ja ein paar gute Tipps auf Lager. Ich finde ihren Ansatz, die Sachen im Haus in Kategorien zu unterteilen und diese nach und nach auszusortieren nicht schlecht. Die Kleiderschrank-Aufräum-Aktion war jedoch für mich eine echte Herausforderung. Nur die Kleidungsstücke, die Freude in einem auslösen bzw. „that spark joy“ (Zitat: Marie Kondo) soll man behalten, die anderen weggeben. Da ich bei Durchsicht meiner Kleidung aber vor lauter Freude gar nicht wusste wohin mit mir, habe ich relativ viel behalten. Was soll ich machen?! Die „sparkten halt fast alle joy“! Naja, immerhin einen gut gefüllten Wäschekorb habe ich ausgemustert und dann auch gleich auf diversen Flohmarktportalen im Netz platziert. Die Falttechnik von Frau Kondo finde ich allerdings ganz toll. Sie faltet alles in kleine, handliche Dreiecke, die man prima im Schrank verstauen kann. So hat man erstens mehr Platz und zweitens sieht man einfach immer gleich was man hat und muss sich morgens nicht durch irgendwelche unübersichtlichen Klamottenstapel wühlen.

Als nächstes ist der Kleiderschrank des Superhelden dran, der offen gestanden jetzt schon vor lauter Vorfreude überschnappt … NICHT! :-)) Danach arbeiten wir uns Schritt für Schritt weiter durchs Haus. Ich bin mal gespannt ob wir jemals zum Ziel kommen.

Eine weitere Folge der Serie habe ich mir übrigend geklemmt. Ich nehme mir jetzt ein paar der Tipps mit und bleibe ansonsten eher bei meiner Raum-Für-Raum-Methode.

Habt Ihr auch regelmäßig solche Entrümpelungs-Anfälle, lebt Ihr bereits Euren persönlichen Minimalismus-Traum oder habt Ihr vielleicht sogar den Kampf gegen das Chaos aufgegeben? Erzählt doch mal! 🙂

 

 

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